Am 10. November letzten Jahres war es soweit, Kischa bekam ihr Jungen. Die Erste hatte schon um 9 Uhr morgens das Licht der Welt erblickt. Mein Schatz blieb an ihrer Seite um ihr beizustehen. Bis am Nachmittag 16 Uhr waren es dann 6 Stück. Eine schöne Zahl, allen ging es gut, auch Kischa, was für uns beruhigend war.

Die grösste Überraschung erlebte ich am Morgen des 11. Novembers. Bevor ich zur Arbeit fuhr, wollte ich mich vergewissern, wie es Kischa und ihren Baby’s ging. Ich also rein in die Hundehütte und einmal durchzählen. Doch was war das? Ich zählte 7 Welpen, das konnte nicht sein, also zählte ich nochmals – doch es blieb bei der Zahl 7. Die kleine Kimba kam als Einzige von 7 Welpen am 11.11. zur Welt.

 

Allerdings ein kleiner Welpe machte uns etwas Sorgen. Ares hat sich zwar gut erholt, aber zu Beginn wog er gerade mal 450gr, dann nahm er in der ersten Woche noch auf 445gr ab. Nach einem kurzen Telefonat mit unserer Tierärztin, beschlossen wir in der Tierhandlung Welpenmich zu besorgen. Nur hatten wir die Rechnung ohne Ares gemacht, der wollte von der Trinkflasche nix wissen. So überlegten wir, was zu tun war, denn dass er mehr trinken musste war uns klar. Dann haben es sich mein Schatz und ich abwechselnd bequem gemacht und Kischa zum schmusen geholt, gleichzeitig wurde der Kleine allein an die Zitzen angesetzt. Dies wurde mehrmals am Tag wiederholt - war nicht immer einfach, aber es hat sich gelohnt - Ares hat sich super entwickelt.

Nach ca. einer Woche sind wir mit den kleinen Fellnasen zum ersten TA-Besuch, die Tierärztin hat vielleicht Bauklötze gestaunt. Meinte aber auch, dass wir auch den Kleinen gut aufpassen sollten. Nach der Kontrolle haben wir wieder alle in den Wäschekorb gepackt und uns auf den Heimweg gemacht.

In der Adventszeit durften drei der Welpen, warm eingepackt in der Jacke mit an den Weihnachtsmarkt nach Wiehnacht. Hercules, Ares und Myra haben zwar noch viel geschlafen, aber das Wichtigste haben sie nicht verpasst. Waren ganz liebe Mäuse, wenn sie mal mussten wurden sie nervös, einfach auf den Boden setzten und dann ging das prima. 

Auch eine Reise mit Mama ins Allgäu stand auf dem Plan. Das war vielleicht ein Spass und wie sich Oma darüber gefreut hat. Da gibt's aber auch viel zu entdecken und zu spielen - ein richtiges Paradies.

Zwischen Weihnacht und Neujahr schaute noch die Fotogrofin vorbei, das war lustig, wie die kleinen Welpen rumgetorkelt sind. Auch Mama war schön geduldig, obwohl Myra und Kaja schon an ihr rumgezerrt haben. Plötzlich sagte auch noch die Sonne "guten Tag" und was ein richtig ein angenehmes Fotoshooting - trotz eisiger Kälte.

Nun sind die Kleinen grösser und wir können auch mal eine etwas längere Reise machen, so waren wir im Januar mit Ihnen in der Region Basel unterwegs, klappte alles. Nur Myra meinte sie hätte im Kofferraum zu wenig Platz drum besser auf die Rückbank legen, da konnte sie sich richtig strecken - ist halt eine kleine, freche Maus. 

Wie alle kleinen Kinder probieren sie, wie weit man bei Mama und Papa gehen kann, bevor die Grenzen geklärt werden. Myra wie auch Kaja zerren mit Vorliebe an Mama's und Papa's Rute herum, klar die sind auch schön buschig. 

Am 17. Januar war es für Manni soweit, er wurde abgeholt. Eigentlich sollte er noch etwas länger bleiben, bis Anfang Februar bei uns bleiben, aber die neuen Besitzer konnten einfach nicht mehr warten.

Am 25. Januar durfte ich, Myra mit Papa an den Bodensee zum baden. Papa ging gleich ins Wasser, ich wollte ihm nach laufen, es war mir dann aber doch zu kalt. Papa hat sich auch neben mir ausgeschüttelt, ich sah aus wie ein begossener Pudel. 

Am 31. Januar 2009 war es dann auch für Manni's Geschwister soweit, die kleinen Kuschelbären gingen auf die Reise zu ihren neuen Besitzern. Also Erster durfte Ares sich von uns verabschieden, nachdem sein neues Frauchen bereits sehnsüchtig auf ihn gewartet hat. Kimba wurde als Zweite abgeholt und hat ein super Plätzchen auf einem Bauernhof.

 

Dann fuhren wir weiter. In Bern wurde erst Kaja abgeholt und da ihr im Auto ein richtiges Bettchen mit Spiel- und Knabberzeug bereit gelegt wurde, fühlte sie sich direkt wohl. Danach ging Ali, er wird im Sommer nach Portugal ziehen und wird jetzt schon nach Strich und Faden verwöhnt. Auch Hercules durfte zu seiner neuen Chefin umziehen.

 

Mit nach Hause kam nur noch Myra, welche uns dann am 2. Februar verliess. Wir haben sie zu ihren neuen Besitzern und deren Bernhardinerhündin Cynthia gebracht. Myra fühlte sich gleich von Anfang an wohl.  

Was uns ganz besonders freut, ist wenn wir von den einzelnen Welpen hören. So wie z.B. von Kaja, welche sich gut im Wallis eingelebt hat. Kimba verteidigt schon brav ihren Hof und ihre neuen Besitzer. Myra hat Bekanntschaft mit Lama’s gemacht – ok so was sieht man nicht täglich, zumindest nicht bei uns. 

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